Labrador Doodle: Die 5 wesentlichen Faktoren zum Welpen Training

Labrador Doodle Training ist eine tolle Möglichkeit dass du und dein Hund euch an einander gewöhnt und eine enge Beziehung aufbauen könnt. Es sollte sowohl für dich als Herrchen/Frauchen, als auch für den Hund eine einmalige und schöne Zeit sein, auf die sich alle freuen und die mit Freude und Spaß verbunden sind. Indem man sich an einige erprobte Trainingstipps von Hunde Experten und Züchtern hält, wird das Hundetraining ein erfolgreicher Event. Es ist wichtig sich dabei immer vor Augen zu halten, dass das Hundetraining, speziell das Welpentraining eine Erfahrung ist, die Hund und Besitzer ein ganzes Leben lang begleiten werden.

Es geht nicht nur darum, einen Hund beizubringen wie man „sitz“ macht. Vielemehr bildet das Training eine Lernerfahrung, die eine Bereicherung für das tägliche Leben darstellt, die Vertrauen zwischen Besitzer und Hund aufbaut und die Führungsposition klar und deutlich macht und somit die Rangposition zwischen Hund und Besitzer geklärt sind.

Labrador Doodle: wann mit dem Training beginnen?

Mit dem Welpentraining sollte begonnen werden, sobald der kleine Labrador Doodle Welpe in sein neues Zuhause kommt. Wenn man sich dazu esntschlossen hat, einen Welpen als neues Familienmitglied mit nach Hause zu nehmen, dann hat man sich meist für einen Welpe entschlosssen, der bereits sozialisiert ist und einige Erfahrungswerte aus seinem bisherigen Umfeld mitbringt. Labrador Doodle Welpen beginnen mit dem Lernprozess sobald sie geboren sind, und in diesem Sinne sollten sie auch lernen, wie sie sich in ihrem neuen Heim zu verhalten haben, sobald sie mit nach Hause in die Familie gebracht werden. Welpentraining ist essentiell wichtig um das Vertrauen zwischen Hund und Besitzer aufzubauen und um die Rangordnung klar und deutlich zu machen. Einige Beispiele der Regeln könnten wie folgt lauten: sitzen bleiben, bis das Kommando zum Fressen erfolgt, an der Türe sitzen bleiben bevor man zum Gassi Gang lossprintet, hinter einer bestimmten Einzäunung zu warten, so dass Gäste ungestört das Haus betreten können ohne gleich angesprungen zu werden.

Labrador Doodle richtig erziehen: stellen Sie Regeln auf!

Diese Regeln sollten sich nach und nach aufbauen und ein Leben lang halten. Ein Hund hört nie auf, etwas zu lernen, und wenn man dem Labrador Doodle Welpen nicht genau beibringt, was man von ihm möchte und was einem selbst an Regeln unabdingbar wichtig ist, dann beginnt der Welpe mit ziemlicher Sicherheit schon bald seine eigenen Vorstellungen und Hunderegeln einzubringen und dies kann unweigerlich zu Konflikten führen. Das Training eines Welpen wenn du ihn zum ersten Mal mit nach Hause bringst ist äußerst wichtig.

Es ist klar, dass es einiger Anschaffungen bedarf bevor der Labrador Doodle Welpe nach Hause kommt, wie Hundeschüssel, Halsband Fressen, Leine, Spielzeug etc. Aber mindestens genauso wichtig ist es, dass sich alle Familienmitglieder darüber einig sind, wie die Hunderoutine und die Hausregeln aussehen sollen, wie man sich die Verantwortung und die Aufgabenteilung bezüglich des Welpentrainings vorstellt. Die ersten Tage zu Hause sind wesentlich. Enthusiasmus und positive Gefühle dem Neuankömmling gegenüber befinden sich auf einem Hoch. Jeder möchte den Welpen füttern, mit ihm spielen, ihn knuddeln, auf den Arm nehmen.

Die ersten Tage sind für Labrador Doodle Welpen und Besitzer geleichermaßen extrem wichtig. Enthusiasmus und Emotionen befinden sich auf einem Hoch. Regeln die vorher aufgestellt wurden werden rasch ignoriert. Jeder war sich darüber einig, dass der Hund in seinem Körbchen schlafen soll, aber sobald der kleine Welpe zu Hause ist, ist jemand von dem Kleinen so entzückt dass er darauf besteht, dass der Hund mit im Bett schlafen soll. Am nächsten Morgen findet man heraus dass der Welpe auf dem Bett eine richtige Ferkelei veranstaltet hat. Die Konsequenz ist dass der Hund in der kommenden Nacht in sein Körbchen verbannt wird, und die ganze Nacht durch heult. In dieser Nacht kann wieder niemand schlafen. Schlechte Laune stellt sich ein, niemand möchte aufstehen und um 4 Uhr morgens mit dem Hund Gassi gehen und ihn in den Dämmerungsstunden etwas zu fressen geben. Wer wird die Verantwortung dafür übernehmen den Hund zu trainieren? Wie kann man mit dem ewigen Geheule in der Nacht schlafen? Der neue Welpe wurde eben von seiner Mutter und den Geschwistern weggenommen. Er kl ist extrem verunsichert und fühlt sich alleine. Was er jetzt am meisten benötigt ist Routine und Sicherheit.

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Der Labrador Doodle braucht Regelmäßigkeit

Spiel mit dem Welpen auf ruhige und sanfte Weise. Überhäufe ihn nicht mit allzu viel Aufmerksamkeit und Aktivitäten. Sobald er müde erscheint, lasse ihn in Ruhe und gib ihm die Möglichkeit zu schlafen. Welpen benötigen viel Schlaf.
Entscheide wer für die Fütterung zuständig ist und wer hinter ihm aufräumen soll. Es ist wichtig, nicht vom Plan abzuweichen. Routine ist für den Welpen extrem wichtig. Verbringe nicht die ganze Zeit mit ihm. Wenn er tagsüber oder nachts einige Zeit alleine bleiben soll, dann sollte er sich von Anfang an daran gewöhnen. Sobald er von seinem Nickerchen aufwacht und winselt, warte ein bisschen ab bevor du zu ihm gehst um ihn zu beruhigen.

Hausregeln

Da die Welpen leicht zu beeindrucken sind, ist es wichtig ihnen von Anfang an die Regeln zu erklären, ohne Ausnahme. Sie müssen vom ersten Tag an lernen was richtig und was falsch ist auch wenn sie jetzt noch ein kleine Welpen sind. Denn wenn man den kleinen Welpen etwas erlaubt, aber später die Regeln ändert, wenn sie etwas älter sind, dann verwirrt sie das nur. Welpen lernen mit den richtigen Anweisungen sehr rasch.

Gehorsam

Bitte achte sehr sorgfältig darauf, wie du mit dem Welpen umgehst. Ein Labrador Doodle Welpe sollte niemals geschlagen werden, unabhängig davon was er angestellt hat. Kein Welpe benimmt sich absichtlich daneben, sie verhalten sich nur so wie es für sie am leichtesten ist, ganz genauso wie kleine Kinder. Zeige dem Labrador Doodle Welpen stattdessen, welche Verhaltensart du haben möchtest. Gewöhne den Welpen daran mit seinen Spielsachen zu spielen, indem du ihm zeigst, wieviel Spaß es macht damit zu spielen. Zeige dem Kleinen wie sehr du dich freust, wenn er mit den Sachen spielt und an ihnen herum kaut anstatt an deinen Schuhen!

Sobald der Welpe beginnt an deinen Schuhen oder an einem Stuhlbein zu nagen, sage in strengem Ton „Nein“! und zeige ihm sofort eines seiner eigenen Spielsachen. Lobe ihn sehr sobald er sich seinem Spielzeug zuwendet. Solange du den Welpen nicht mitten dabei erwischt, wenn er etwas falsch macht, brauchst du ihn nicht mit einem „nein“ ermahnen, denn das wird den Kleinen nur verwirren. Die einzige Art wie du deinem kleinen Welpen etwas zu verstehen geben kannst, ist indem du beim Geschehen wirklich dabei bist. Wenn du nicht in unmittelbarer Nähe sein kannst, dann erlaube ihm auch nicht sich an Plätzen aufzuhalten, die ihn möglicherweise in Schwierigkeiten bringen könnten.

Labrador Doodle erziehen: Geduld

Geduld ist wahrscheinlich das aller wichtigste Element in einer erfolgreichen Welpen Erziehung. Indem man einen Labrador Doodle Welpen dazu zwingt mehr zu machen bzw. mehr Leistung zu erbringen, als ihm überhaupt möglich ist, und man dabei die Kontrolle zu verlieren droht, wenn etwas nicht so klappt wie man es sich vorstellt, -dem Hund einen Klaps zu verpassen oder die Trainingseinheit mürrisch und schlecht gelaunt zu beenden-, sabotiert man als Besitzer sämtliche Lernerfolge und stiftet beim Welpen nur Verwirrung und Misstrauen.
Erfolgreiche Welpen Erziehung bedeutet viel Zeit und Geduld zu haben.

Geduld, Beständigkeit und Liebe, gepaart mit häufigem Lob sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Welpen Erziehung. So lustig das klingen mag, aber die Welpen Erziehung beginnt zunächst bei einem selbst. Denn einen Welpen richtig zu erziehen bedeutet viel Arbeit und diese wird nicht leichter wenn man darauf unvorbereitet ist. Bevor man beginnt, mit dem Labrador Doodle Welpen zu üben, ist es wesentlich sich selbst bewusst zu machen, was sich in den Gedanken und Überlegungen einen Welpen abspielt; es gilt dabei seine eigene Persönlichkeit dieser anzugleichen. Wenn man feststellt, dass der kleine Welpe eher schüchtern und zurückhaltend reagiert, dann machen scharf erteilte Anweisungen den jungen Hund nur noch nervöser.

Bringt der Welpe aber schon eine große Portion an Selbstvertrauen mit, dann ist eine laxe Haltung wahrscheinlich nicht die richtige, um Respekt zu bekommen. Nehmen sie sich die Zeit um ihren Welpen genau zu beobachten und entscheiden dann, welche Trainingsform die richtige für ihn ist. Auch die Phase der Beobachtung braucht viel Geduld. Jeder Welpe ist anders und obwohl einige der Regeln für alle Welpen zutreffend sind, richtet sich der Ton in dem die Trainingszeiten abgehalten werden, sehr individuell nach dem Charakter des einzelnen Welpen. Hunde sind Rudeltiere und in jedem Rudel gibt es auch ein Alpha Tier.

Wenn sie es nicht schaffen, die Rolle des Alpha Tieres zu übernehmen, dann bestehen gute Chancen, dass der Welpe dies für sie stattdessen übernimmt; das wiederum kann eine ganze Reihe an Problemen mit sich bringen. In Wahrheit möchte der Welpe nicht der Rudelführer sein – es ist ihm viel lieber wenn sie diese Rolle in Anspruch nehmen und er sie als Führungskraft ansehen kann, der ihm die wesentlichen Dinge des Lebens zeigt. Schaffen sie es also, sich vom ersten Tag an zu behaupten, dann wird der Welpe in ihre Fußstapfen treten. Als Rudelführer ist es imminent wichtig immer ruhig und gelassen zu wirken und eine große Portion an Selbstvertrauen auszustrahlen. Stehen sie gerade, lernen sie die Anweisungen die sie erteilen möchten auswendig, und sehen sie zu, dass der Hund zu ihnen aufsieht um Instruktionen zu erhalten und nicht andersrum. Wichtig : wenn der kleine Welpe spürt, dass man ruhig ist, ist er selbst auch weniger aufgeregt. Bitte: Kein Geschrei! – der kleine Welpe ist noch ein Baby.

Es ist wichtig sich vor Augen zu führen, dass man dem kleinen Wesen beibringt, wie man es richtig macht, er weiß es ja noch nicht besser. Hier gilt das Motto Geduld, Geduld und nochmal Geduld, in der Ruhe liegt die Kraft. Wenn sie die innere Ruhe ausstrahlen, wird der Labrador Doodle Welpe das sofort spüren und in sein Traininingsverhalten miteinfließen lassen. Sie werden sehen, es lohnt sich!

Labrador Doodle erziehen mit einem Belohnungssystem

Für ein erfolgreiches Training ist es ganz wichtig, dass dir niemals die Leckerlis ausgehen. Ab und zu passiert es natürlich, aber die Folgen sind immer schwerwiegend und man sollte es unter allem Umständen vermeiden dass es allzu häufig passiert. Der Leckerli Beutel kann nur eine bestimmte Menge an Leckerlis aufnehmen und auch mit den Spielsachen gibt es nur limitierten Platz. Je nachdem wo das Welpen Training stattfindet kann dies eine echte Herausforderung sein.

Damit einem unterwegs die Leckerlis nicht ausgehen, ist es immer ratsam lieber etwas mehr einzupacken anstatt zu wenig. Wenn man beispielsweise vorhat, mit dem Hund eine Stunde zu trainieren, dann sollte man unbedingt eine Menge an Leckerlis, für mindestens 2 Stunden, miteinpacken. Besser doppelt so viel mitnehmen als mit leeren Händen dazu stehen. Wenn der Hunde begreift, dass er für jede gelungene Übung ein Leckerli erhält, wird er sich mit der Zeit auch darum reißen, die Trainingszeit zu verlängern und den Heimweg genauso fröhlich und motiviert antreten wie den Spaziergang zur Übungseinheit. Beende jedes Trainingseinheit mit einem Erfolgserlebnis. Versuche es zeitlich so einzurichten, dass du das Training dann beendest wenn sich dein Hund auf einem absoluten Hochpunkt seiner Peformance Leistung befindet.

Wenn die Übung zu lange dauert und der Welpe bereits erschöpft ist, wird es für beide Seiten frustrierend und kann zu Verwirrungen führen, da der Hund sich bereits verausgabt hat. Es ist deswegen sinnvoll, die Übungseinheiten möglichst kurz zu halten, so dass der Hund motiviert bleibt und weiter machen möchte; so haben sowohl der Welpe als auch die Besitzer Spaß daran und freuen sich gemeinsam auf die nächste Übungseinheit. Ein kleiner Tipp am Rande: es ist sinnvoll, das Training mit der schwierigsten Übung zu beginnen und mit der leichtesten zu beenden, denn so kann der Hund das Training jedes Mal mit einem Erfolgserlebnis verbuchen. Spare nicht an Lob und beende jede richtig ausgeführte Übung mit viel Lob und einer großen Portion Streicheleinheit, so wird dem Welpen der Spaß am Lernen sein Leben lang erhalten bleiben und er wird ein gesundes Selbstvertrauen entwickeln können; die Beziehung zwischen dem Labrador Doodle Welpen und Besitzer wird von Mal zu Mal enger werden, die Vertrauensbasis kann sich beständig aufbauen.

Regelmäßige Trainingseinheiten sind absolut notwendig. Jede Trainingseinheit sollte für einen Welpen nicht länger als 15 Minuten dauern. Die Umgebung in der das Training stattfindet sollte möglichst ruhig sein, ohne viel Möglichkeit zu Ablenkung. Am besten bieten sich hierfür die frühen Morgenstunden oder Abendstunden an, wenn der Park noch nicht mit anderen Gasse Gehern überflutet ist und du die Zeit mit deinem Welpen noch in Ruhe und alleine genießen kannst. Ja, es stimmt, wir sprechen hier im einfachsten Sinne von Bestechung! Aber genauso wie bei Kindern, so wirkt dieses System auch prima bei Welpen und jungen Hunden. Sobald der Welpe etwas richtig macht, sollte er mit einem riesigen Lob und einigen richtig gut schmeckenden Leckerlis belohnt werden. Das Leckerli dient als positives Verstärkersystem. Die Idee dahinter zielt darauf ab, dass der Welpe sich daran erinnert, was passiert, wenn er etwas richtig macht und er wird sich darum bemühen, es auch weiter so zu machen, denn schließlich warten am Ende der erfolgreichen Übung tolle Belohnungen in Form von Leckerlis. Und was dem Hund sein Leckerli, ist dem Herrchen/Frauchen sein bzw. ihr Erfolgserlebnis und ein anhimmelnder Blick aus großen dunklen Hundeaugen.

Bei dem Labrador Doodle die Heimliche Ignoranz

Welpen sind der Auffassung, dass sich die ganze Welt nur um sie dreht; und eines der besten Dinge des Lebens ist die Zuwendung, die sie erhalten, und damit verbunden selbstverständlich auch die Leckerlis!. Wenn der Welpe etwas anstellt, Blödsinn macht, dann ist es besser nicht zu schreien oder zu schimpfen, denn egal ob gut oder schlecht, es ist Aufmerksamkeit und Zuwendung die der Hund in diesem Moment erfährt. Welpen liebe die Aufmerksamkeit, auch wenn es sich dabei um eine sogenannte negative Aufmerksamkeit handelt. Wenn sie ihren Hund ignorieren wenn er ruhig und friedlich mit seinen Spielsachen in der Ecke spielt, aber ihn anschreien oder nachjagen wenn er kläfft oder etwas annagt, dann bringen sie ihrem Hund bei, das schlechtes Verhalten mit Aufmerksamkeit belohnt wird, während gutes Betragen nicht belohnt wird. Zum Glück lässt sich diese Situation leicht umkehren.

Beginnen sie ein positives Verstärker Training indem sie dem Welpen ein großes Lob erteilen mit einer großzügigen Portion Leckerlis sobald er etwas, das sie von ihm wollten, richtig gemacht hat, und ignorieren sie ihn komplett wenn er ungewünschte Verhaltensweisen an den Tag legt ( außer wenn der Welpe sich in ernsthafter Gefahr befindet). Das positive Verstärkersystem hat sich besonders beim Sauberkeits- Training sehr bewährt. Es ist eine sehr effektive Methode, denn sie zeigt dem Welpen, was für Auswirkungen sein schlechtes Benehmen mit sich bringt.

Das Austausch System bei dem Labrador Doodle einführen

Einen Labrador Doodle Welpen zu erziehen, bedeutet viel Zeit und Geduld zu investieren, aber auch sich immer neue Ideen einfallen zu lassen. Als Besitzer eines Welpen ist man stets gefordert, aktiv am Training seines Welpen teilzuhaben, ansonsten übt der Welpe nach seinem eigenen Gusto, und wie wir alle wissen, ist das Resultat davon meist nicht so wie wir es uns vorstellen! Jeder Hund, besonders ein junger Hund, muss sich bestimmte Verhaltensweisen aneignen, um sich an seine Umwelt anzupassen. Wird der Hund nicht richtig trainiert, dann können bestimmte Verhaltensweisen zu einem späteren Zeitpunkt ein Problem werden, sobald der Hund erwachsen ist. Es gibt eine Reihe von ausgewachsenen Hunden, die immer noch nicht völlig stubenrein sind oder Dinge wahllos zerbeißen, da diese Verhaltensweisen im jungen Welpen Alter nie korrigiert wurden.

Ein Welpe weiß noch nicht, was erlaubt ist und was nicht, das lernt er erst, indem man es ihm sagt. Anstatt den Welpen zu bestrafen, wenn er an einem Schuh kaut, ist es besser in strengem Ton „Nein“ zu sagen, ihm den Schuh dann weg zunehmen und durch ein anderes Hundespielzeug zu ersetzen. Anschließend sollte man ihm sofort ein großes Lob dafür aussprechen, dass er an dem „guten“ Spielzeug kaut. So wird der Welpe bald die Hausregeln lernen; und denkt daran, es kostet viel mehr Einsatz das bereits eingeschlichene Verhalten eines erwachsenen Hundes zu korrigieren, als wenn man diese Punkte bereits beim Welpen Training richtig angeht. Die Zeit lässt sich später nicht mehr zurückdrehen und die Welpen Zeit vergeht nur allzu schnell…..

Labrdor Doodle und die Beständigkeit

Bei all den Dingen, auf die man beim Welpentraining achten muss, ist Beständigkeit sicherlich eines der wichtigsten Eigenschaften, und das wesentlichste Kriterium in einer erfolgreichen Welpen Erziehung. Mangel an Beständigkeit und wankelmütige Verhaltensweisen werden den Welpen nur verwirren, und er wird nicht nachvollziehen können was wirklich von ihm erwartet wird. In diesem Fall wird es ihm schwer fallen, neue Dinge zu erlernen und Verhaltensweisen die von ihm erwartet werden, umzusetzen. Er wird sein schlechtes Benehmen beibehalten.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Anspringen von Leuten. Den meisten Besitzern ist es enorm wichtig, dass die Hunde ein derartiges Verhalten unterlassen. Aus diesem Grund sollte auch ein Welpe niemals dafür belohnt werden, wenn er hoch springt, auch wenn es am Anfang noch so niedlich aussieht. Positive oder negative Zuwendung ist immer noch ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Stattdessen gilt es dem Welpen bei falschen Verhalten keinerlei Aufmerksamkeit zu teil werden zu lassen. Um beim Training erfolgreich zu sein, muss ein hohes Maß an Motivation vorhanden sein. Das sogenannte Motivationstraining basiert darauf, dass der Welpe die Trainingseinheit mit etwas verbindet, das ihm wirklich Spaß macht und für ihn wichtig ist. Der Motivationsfaktor ist für alle Hunde unterschiedlich. Versuche dich daran zu erinnern, was deinen Welpen in den unterschiedlichen Situationen jeweils motiviert und mache dir diese Motivationsidee für das Training zu Nutze.

Es könnte sich hierbei um ein Spielzeug handeln, ein Spiel das der Hund gerne mit dir spielt oder um ein ausgiebiges Lob mit Streicheleinheit. Die Mehrheit der Hunde bewegt sich irgendwo in der Mitte. Das gibt ihren Besitzern eine ganze Reihe an Möglichkeiten, die sie zum Einsatz bringen können. Es ist also wirklich sinnvoll zunächst herauszufinden, was deinem Welpen am wichtigsten ist. Benutze die Kriterien dann sporadisch und verwende sie abwechselnd um folgende Ziele zu erreichen:

1. Der Welpe wird lernen, dass die Menschen in seinem Umfeld bestimmte Erwartungen an ihn haben, wie er sich verhalten soll.

2. Der Welpe hat verstanden, dass er mit seinem Verhalten die positiven Dinge in seinem Leben beeinflussen kann und wird sich anstrengen, mehr und mehr an positiven Einflüssen in seinem Leben zu erreichen indem er die Erfolgserlebnisse beim Training umsetzen wird.

Ein Labrador Doodle der während seiner gesamten Lebenszweit trainiert wird, hat ein enormes Maß an Motivation sich für seinen Besitzer ins Zeug zu legen.
Beim Training eines Hundewelpen ist der Zeitfaktor imminent wichtig. Es ist das Kriterium, welches hervorragende Hundetrainier von weitaus schlechteren Trainern unterscheidet. Die Zeit und die Wahl des richtigen Zeitpunktes sind die Faktoren, die in jeder Trainingseinheit, sowohl in einer Hundeschule als auch bei einem privaten Training am wichtigsten sind. Das fasst es zusammen. Zeige Beständigkeit in all dem was du tust, so dass der Welpe nicht verwirrt wird. Hunde Therapien und Medikamente für einen hyper- nervösen Hund können teuer werden. Es lohnt sich in jedem Fall, die richtigen Schritte schon ganz früh zu machen, um den Welpen zu einem glücklichen und ausgeglichenen Hund zu erziehen, der die Regeln im und außerhalb des Hauses versteht und befolgen kann.

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